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Presse

Vierzehn Vereine – ein Empfang [Prenzlberger Stimme – Januar 2014]

Auch wir waren bei den Neujahrsempfang der Pankower Vereine. Weitere Infos: http://www.prenzlberger-stimme.de/?p=72254

Pakete zum Leben [Berliner Woche – Juli 2012]

Pankower Schulklasse will hungernden Kindern helfen (Autor: Bernd Wähner, Berliner Woche)

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Ganz praktisch etwas dagegen tun, dass andere Kinder Hunger leiden, das wollen die Schüler der Klasse 2a der Elizabeth-Shaw-Grundschule am U-Bahnhof Pankow.

Zum Ende des Schuljahres gingen sie darum gemeinsam einkaufen. Öl und Nudeln, Spaghetti und Mehl, Zucker, Vitamin-Tabletten und Reis wurden besorgt. Das alles packten sie in Kartons. Zehn dieser Pakete übergaben sie an Timo Heimlich. Der Pastor der Freien Evangelischen Gemeinde Pankow leitet sie an die Aktion „Pakete zum Leben“ weiter.

Bei dieser Aktion handelt es sich um ein Projekt des Bundes Freier Evangelischer Gemeinden in Deutschland. Diese möchten Familien in Südosteuropa, denen es nicht so gut geht, mit Lebensmittelpaketen unterstützen. „Unsere Pankower Gemeinde beteiligte sich im vergangenen Jahr schon erfolgreich an dieser Aktion“, sagt Timo Heimlich. „Wir informierten an einem Stand auf dem Fest an der Panke über ,Pakete zum Leben‘. Dabei verteilten wir Informationsblätter und Kartons. Insgesamt 100 Pakete konnten wir im Herbst auf die Reise schicken.“

Damit die Lebensmittel auch dort ankommen, wo sie wirklich gebraucht werden, arbeitet der Bund Freier Evangelischer Gemeinden mit Akteuren vor Ort zusammen. „Die wissen am besten, welche Familien wirklich bedürftig sind“, sagt der Pankower Pastor. In der Pankower Gemeinde gab es dann die Idee, Schulklassen für das Projekt zu interessieren. Die erste Klasse, die Pakete für die diesjährige Aktion gepackt hat, ist nun die 2a aus der Elizabeth-Shaw-Grundschule.

Unter Anleitung ihrer Klassenlehrerin Nancy Pfeiffer beschäftigten sich die Kinder intensiv mit Fragen wie „Warum leben Menschen in Südosteuropa in Armut?“ oder „Welche Lebensmittel eignen sich eigentlich zum Verschicken?“ Dabei erfuhren die Schüler zum Beispiel, dass durch militärische Auseinandersetzungen auf dem Balkan viele Kinder ihre Väter verloren haben. Die Familien haben es jetzt nicht einfach, sich durchs Leben zu schlagen. Viele Lebensmittel, die es in Deutschland im Überfluss gibt, sind dort Mangelware. „Ich finde es wichtig zu helfen“, sagte zum Beispiel Emily beim Packen eines der Pakete. „Denn so wie ich nicht hungern will, so wollen das bestimmt auch die Kinder in den anderen Ländern nicht.“ Dieser Meinung sind auch ihre Klassenkameraden. Timo Heimlich hofft, dass sich nach den Sommerferien noch weitere Schulklassen, aber auch Erwachsene im Pankower Kiezbüro in der Berliner Straße 10 melden, die „Pakete zum Leben“ packen möchten. Diese erhalten dort die Kartons für die Lebensmittel und Tipps, was in die Kartons hinein soll und wie sie am besten zu packen sind.

Kiezbüro im Herzen Pankows [Berliner Woche – 16. März 2011]

Die Freie Evangelische Gemeinde Pankow eröffnet am 21. März ab 12 Uhr mit einem Tag der offenen Tür ihr neues Kiezbüro in der Berliner Straße 10.

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Seit fünf Jahren ist die Gemeinde in Pankow aktiv. Anfangs hatte sie sich auf Angebote für Familien konzentriert. Denn ihre bisherigen Räume im Obergeschoss eines Flachbaus in der Ossietzkystraße 11/15 waren für die Arbeit mit älteren Menschen völlig ungeeignet. Im neuen Kiezbüro sieht das jetzt ganz anders aus.

“Es gibt keine Stufen mehr, alles ist barrierefrei”, freut sich Pastor Timo Heimlich. So ist die Gemeinde jetzt auch offen für die ältere Generation. Dass die Gemeinde neue Räume bezog, hängt mit den Bauplänen des neuen Eigentümers der Immobile an der Ossietzkystraße zusammen. Er möchte das Gebäude in absehbarer Zeit abreißen und durch einen fünfstöckigen Neubau ersetzen. Die Gemeinde suchte indes Räume im Pankower Zentrum. Die fand sie in der früheren Wohlthat’schen Buchhandlung an der Berliner Straße. “Nun sind wir mit unserer jungen Gemeinde mitten im Herzen Pankows angekommen”, sagt Pastor Heimlich.

Allerdings wurde das neue Domizil ganz bewusst “Kiezbüro” genannt. Timo Heimlich: “Die Räume nutzen wir nicht allein. Wir stellen sie auch anderen Partnern zur Verfügung.” So findet dort zum Beispiel die musikalische Früherziehung der Musikschule Bach statt. Außerdem treffen sich dort Akteure, um über das aktuelle Geschehen im Ortsteil zu diskutieren. Organisiert werden diese Treffen in Kooperation mit der Interessengemeinschaft Alt-Pankow und dem Verein “Für Pankow”. Die nächste Akteurs-Runde findet am 13. April um 19 Uhr statt. Dazu sind alle willkommen, die sich für Pankow engagieren. “Wir stellen unser Kiezbüro aber auch anderen Initiativen zur Verfügung, die einen Treffpunkt suchen” sagt Timo Heimlich. Kontakt zur Freien Evangelischen Gemeinde gibt es unter 40 39 48 06 oder unter www.pankow.feg.de Vorläufige Sprechzeiten im Büro sind dienstags und mittwochs von 10 bis 16 Uhr.

Für die Gottesdienste ist das Kiezbüro übrigens zu klein. Sie finden künftig im früheren Tabakspeicher in der Hadlichstraße 44 statt. Auch der Gottesdienstraum ist barrierefrei über Rampen zu erreichen. Pastor Timo Heimlich: “Unser offizieller Eröffnungsgottesdienst findet am 20. März um 10 Uhr statt.”