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Starke Familie – 5 Elemente

In der FeG Pankow möchten wir Familien Impulse und ein ermutigendes Umfeld zur gesunden Entwicklung anbieten. Unser Gemeindemotto heißt „Leben verändern, die ihre Welt verändern“. Dies gilt für Kinder und Eltern, deren Welt zunächst die eigene Familie ist – die dann aber auch Kreise ziehen und andere Menschen in Schule, Beruf und Hobbies segnen. Dazu ermutigen wir Eltern, fünf Elemente in ihr gemeinsames Leben einzubauen:

“Evangeliumsgespräche”

Starke Familien reden über Gottes Wesen und Wirken in unserer Welt und unseren Beziehungen. Formell und informell, vorbereitet und ganz spontan. So gehören Trost in Trauer, Zuspruch von Vergebung, kleine und große Fragen an den Alltag und das Leben genauso zu Evangeliumsgesprächen wie regelmäßige Andachten aus Gottes Liebesbrief an Familien – der Bibel.  Das „Evangelium“ (deutsch: „Die gute Nachricht“) hilft, uns und unsere Welt mit Gottes Augen der Hoffnung und Liebe zu sehen. „Gespräche“ bedeutet, dass wir darüber reden. Kinder sind dazu fast immer bereit – doch sind wir Eltern oder Paten es auch? Und lernen unsere Kinder von uns, später als Erwachsene von Gott zu reden?

„Kreise ziehen“

Einer Familie (oder auch einer Einzelperson, Gemeinde oder Kleingruppe), die sich nur um sich selbst dreht, wird schwindelig. Gott hat uns geschaffen, um unsere Welt zu segnen, zu gestalten und zu prägen. Starke Familien ziehen Kreise. Sie unterstützen andere in Not. Sie sehen, dass sie ein Teil der Ortgemeinde und der weltweiten Kirche sind und einen – vielleicht auch nur kleinen – Betrag leisten können im großen Heilungsprogramm Gottes. Starke Familien (Einzelpersonen, Gemeinden, Kleingruppen) haben Ziele, die außerhalb der eigenen Angelegenheiten liegen. Sie entdecken, wozu sie Gott ganz speziell geschaffen und an ihren Platz gestellt hat.

(Predigten dieser Staffel vom Frühjahr 2014 in unserem Predigtarchiv).

„Rhythmus und Rituale“

Weinreben, die organisch und individuell wachsen und ranken, entwickeln sich am besten an einem Gerüst, einem Rebstock. Genauso bringen starke Familien bei aller Individualität vor allem dann Segensfrüchte, wenn sie ein Gerüst aus regelmäßigen Abläufen, Feiern und Gewohnheiten entwickeln. Leben speziell in Berlin kann chaotisch genug sein – viel Veränderung von außen ist an der Tagesordnung. Dazu kommt die ständige innere Neuorientierung von Menschen und Familien in neuen Lebensphasen. Ein täglicher, wöchentlicher, monatlicher oder jährlicher Rhythmus gibt dabei Stabilität und Sicherheit. Zu-Bett-Geh-Rituale, jährliche Familienhighlights, wöchentliche Gottesdienstbesuche – das alles sind Beispiele für Rhythmen und Rituale starker Familien.

(Predigten dieser Staffel vom Herbst 2014 in unserem Predigtarchiv)

„Patenschaften“

Kinder brauchen nicht nur Eltern, sondern auch andere erwachsene Christen als Lebensvorbilder und Freunde.  Gerade wenn ein Prozess des Loslösens aus dem Elternhaus stattfindet, können die Beziehungen zu anderen Christen in der Gemeinde tragen. Auch sehen Kinder, dass verschiedene Erwachsene den selben Glauben haben, auch wenn sie ihn unterschiedlich leben.  Dies sind drei wichtige Erfahrungen, mit denen Kinder ihre persönliche Beziehung zu Jesus Christus entwickeln können. Ebenso ist eine Patenschaft zwischen Eltern und Kinder/Jugendmitarbeitern wesentlich. Ein Dank geht hierbei ganz besonders an alle Christen, die formelle oder informelle Patenschaften übernehmen und so in andere Kinder und Familien investieren!

(Predigten dieser Staffel vom Frühjahr 2015  in unserem Predigtarchiv)

„Gott ist immer da!“

Starke Familien reden nicht nur am Sonntag von Gott, sondern sie rechnen mit ihm auch am Montag, Dienstag und allen anderen Tagen der Woche. Sie ringen im Gebet und feiern Gottes Antworten. Sie sehen in ihrem Alltag nicht nur eigene Herausforderungen, sondern auch Möglichkeiten, für andere zum Segen zu werden. Gott ist nicht nur Theorie oder Nebenperson in vielen Geschichten – Gott ist immer da! Jetzt und hier. Seine Kraft, seine Vergebung, seine Liebe können in jeder Sekunde erbeten und erhalten werden. Nicht nur am Sonntagmorgen für eine Stunde. Im Streit auf dem Schulhof, beim Einkaufsbummel, beim Gespräch mit dem Fremden, wenn wir auf die S-Bahn warten – Gott ist immer da! Keine Erfahrung ist wertvoller für Eltern und Kinder, als zu entdecken, dass dies Realität ist und sie niemals alleine sind.

(Predigten dieser Staffel vom Frühjahr 2016  in unserem Predigtarchiv)